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Mini-Eingriffe mit Hyaluronsäure-Fillern in ungewöhnlichen Körperregionen

2008

Porträtfoto Von Dr. Med. Petra Becker Wegerich

Dr. med. Petra Becker Wegerich

Fachärztin FMH für Dermatologie Lasertherapie FMCH Operative Dermatologie und Ästhetik – DGDC

Auf dem europäischen Markt steht eine Vielzahl mono- und biphasischer Hyaluronsäurepräparate zur Verfügung. Der Schwerpunkt der Anwendungen liegt nach wie vor auf der Gesichtsregion und hier speziell der Augmentationen von Falten und Volumendefekten. Der vorliegende Beitrag stellt neue Techniken und Indikationen bei der Anwendung der stabilisierten Hyaluronsäure (NASHA™-Technologie) in aussergewöhnlichen Körperregionen vor, die auf der fünfzehnjährigen Erfahrung der Autorin im ästhetischen Klinikund Praxisalltag basieren.

Zum ersten Mal lassen sich mit diesem Dermalfiller – ohne einen operativen Eingriff – Makel der Gesichts-, Hand- und Fussregion reversibel behandeln. Diese nicht invasiven Mini-Eingriffe stellen eine schonende und sichere Methode ohne berufliche Ausfallzeit dar, um stigmatisierende optische Veränderungen auszugleichen. Der Nachteil, dass zur Erhaltung des gewünschten Resultats nach neun bis 12Monaten erneute Injektionen der abbaubaren Hyaluronsäure (HS) nötig werden, erweist sich oftmals auch als Vorteil: Denn nach dem Abbau der HS-Gelpartikel sind andere Definitionen der Körperkonturen und neue Patientenentscheidungen möglich. Die formschönen und gleichzeitig therapeutisch effektvollen Resultate erzielen in der Regel eine hohe Zufriedenheit. 

Mini-Eingriffe mit Hyaluronsäure-Fillern in ungewöhnlichen Körperregionen (pdf)